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...auch wenn es nass ist und kalt...es war trotzdem eine nette Party, dieser 9. November 20 Jahre nach dem Mauerfall ( Gott, wie lange 20 Jahre sind und trotzdem kann ich mich daran erinnern, ich werde so langsam also echt alt...)
Das erste Mal konnte ich das Mahnmal sehen und die schönste Berlinerin...
Abgestiegen sind wir, auf Wunsch meines Schwiegervaters, im Adlon. Und ich finde es immer noch grenzwertig, weil ich mir ein bisschen geneppt vorkomme, wenn ich 39€ für ein zugegeben nettes Frühstücksbuffet bezahlen soll, 16,00€ für einen "Sex on the Beach" an der Bar, 50€ für den Hund ( pro Tag wohlgemerkt, allerdings gibt es dafür zwei Kauknochen und einen Hundekorb für den Zeitraum der Benutzung "gratis" ) oder 12€ für eine Stunde Wireless-Lan. Aber es ist eben das Adlon...und nebenan im Hägen Dasz ist das www zum Glück dann ja kostenlos...reicht nur nicht über die Straße bis ins Zimmer...
Leider gab es dieses mal keine Aschenbecher mehr vor dem Fahrstuhl in deren Sand ein "A" gestempelt war, so dass mir der Spaß, mit dem Finger dieses ehrwürdige "A" zu zerstören und zu beobachten, wie innerhalb einer Minute ein armer Kerl kam und es wieder nachstempelte ( "Was sind sie von Beruf?" "Ich stemple den ganzen Tag den Aschenbechersand im Hotel Adlon" ) leider verwehrt blieb.
Dafür hatte ich "Spaß" der anderen Art...
Die Angestellte ist zu doof, Prada zu googlen und da man das ja nicht offen sagen kann, schickt man Hotelgäste schon mal gerne willkürlich zu einer Hausnummer auf dem Kurfürstendamm. Kein Problem, so ein kleiner Spaziergang im Regen zurück zum KaDeWe ist wirklich immer wieder ein Abenteuer ( und der Chai Latte vom Einstein ist gar nicht mal so schlecht...)
Immerhin habe ich bei "Budapester" das Objekt meiner Begierde getroffen...Prada...aber in der falschen Farbe ( dafür aber 200€ teurer als Ladenpreis ). Ich muss also mal unbedingt, nächste Woche und so...Wirklichen Spaß hatten wir auch, da wir während der Party polizeilich dazu angehalten wurden das Zimmerfenster ( Blick aufs Brandenburger Tor kostet einen fetten Aufpreis aber was soll's...) geschlossen zu halten während der Feierlichkeiten...wie toll...aber ich habe es trotzdem gewagt und illegal ein paar Fotos geschossen...
Und irgendwie hat mein Schwiegervater es dann geschafft, am nächsten Abend Karten für die Oper und Simone Boccanegra zu bekommen ( Soviel zu meiner Theorie "Jede Frau braucht, ganz egal, wohin sie reist, immer ein kurzes, schwarzes Kleid im Koffer")...Keine Ahnung, wie ein Hotel, das zu dumm für eine Prada-Adresse ist, das dann wieder schafft. Denn natürlich war es ausverkauft, weil der Typ, der den Simone gemacht hat, mir irgendwie bekannt vor kam...
kann sein, dass es daran lag, dass es Placido Domingo war...auch der Rest der Besetzung konnte sich sehen/hören lassen...Ich war ja schon von der Semperoper angetan, aber, sind wir mal ehrlich, dagegen, was ich da gesehen hab', war's ein bisschen wie 'ne Schulaufführung...allein schon das war es wirklich wert...unsere kurze Reise nach Berlin...und wie gesagt...immer dran denken...ein schwarzes Kleid einpacken...egal wohin, egal mit wem...man weiß nie, was so passiert...
...geht in die zweite Runde...denn, ganz entgegen meiner Natur, hatte ich doch arge Entscheidungsschwierigkeiten was Sasha angeht...
Eigentlich war ich ja auf Schwarz eingeschossen. Alles sprach dafür und so würdigte ich die braune ( die online auch nicht grade ein berauschendes Bild abgibt ) keines Blickes...bis...ja bis...Ich in einem Laden stand in dem es nur die braune gab und ich sie mir "einfach mal so" umgehängt hat. Das Outfit mit dem hellen Strickmantel tat sein übriges, Sasha passte perfekt, schmiegte sich ledrig an meine Seite wie die überdimensionale Kindergartentasche eines niemals erwachsen werden wollenden Mädchens und brachte mich für einen kurzen Moment schon da ins Wanken.
Ich wankte weiter, zog Resumée, ging gedanklich alle Taschen durch die ich besitze ( es sind sehr viel mehr braune als schwarze, man glaubt es kaum ), wankte in den nächsten Laden, in dem es beide Modelle gab...Wankte zur schwarzen und dann auch "nur mal so" mit der brauen dort vor dem Spiegel und dann...am Ende...unter der Last der großen, braunen Tüte, in die man mir gegen ein kleines, goldenes Kärtchen auch gern und bereitwillig beide packte.
(Die leicht entrückten Blicke der Umstehenden, wenn man, diskret, weil man sich ob seiner Unentschlossenheit ja dann am Ende doch ein bisschen schämt, aber unemotional verkündet, dass man denn eben beide kauft, suchen wirklich ihresgleichen...muss man mal gemacht haben, und wenn man am nächsten Tag beide wieder umtauscht...)
Zu Hause gab es dann eine kleine Modenschau...Sashas wurden ausprobiert, vor dem Spiegel zu gefühlten hundert Outfits...
alle braunen Taschen wurden begutachtet...ja, ich habe eine in diesem Ton. Ja, sie sieht so ähnlich aus wie die Coffer, ja, das Leder ist viel empfindlicher als das der Schwarzen...
Fazit...zu Hause kann man sich auch nicht besser entscheiden und für einen winzigen Moment war ich sogar geneigt, schlicht keine Entscheidung im herkömmlichen Sinne zu treffen sondern beide Sashas einfach diskret in meinem Regal zwischen all den anderen ( braunen ) Taschen verschwinden zu lassen...Aber ich muss nach Berlin, dort mein Hotel bezahlen, will endlich meinen Leo, suche immer noch einen schwarzen Strickmantel ( also ich habe einen gefunden, einziger Wehrmutstropfen ist...er ist von Cavalli, der aussieht wie Flavio Briatore, meist Nuttenklamotten macht und kostet 1300 € ) und außerdem schmachte ich schon eine ganz beachtliche Weile noch ein anderes (Prada-) Taschenkind an...und wer Prada kennt, der weiß, dass die preislich eher...etwss unprätentiös daher kommen...
Also wird eine von beiden Sashas mich wieder verlassen. Ich weiß mittlerweile auch welche...Und wenn man die Bilder mal wirklich betrachtet, dann war es eigentlich nie eine Frage und auch keine allzu schwere Entscheidung...Manchmal ist die erste Idee nicht immer die beste...und irrationale Entscheidungen sind meistens die besten. Mir doch scheißegal, ob sie ein bisschen wie die Coffer aussieht...
Herzlich Willkommen...Sasha...
in Braun....
Samstag blieben mein Mann und ich "irgendwie" beim Supertalent hängen. Ja, im ernst, wir sehen und eigentlich keine Casting-Shows an. Oder zumindest nicht bekennend, denn der ein oder anderen kann man sich natürlich auch bei ( halbherziger ) Verweigerung nicht wirklich entziehen.
Supertalent also...Eigentlich nur, weil ich irgendwo im www einen wirklich witzigen Artikel dazu gelesen habe, wie furchtbar es ist...aber man muss dann am Ende ja trotzdem hingucken...Verkehrsunfall und so....
Wer's bisher nicht gemacht hat ( also hingeguckt ), der kann es (noch) für lau auf rtlnow.de tun. Aber ob man diese Talente immer alle sehen muss...hm...nun ja...
Aber zurück zum Thema. Den Müttern und der Realität...
Und das "Supetalent" Mia. Meiner Meinung nach ein echtes Paradebeispiel für das ubiquitäre Verklären seiner eigenen Brut. An und für sich ein trauriges Menschheitskapitel.
Mia ist Vier, trägt Sachen aus dem Versandhauskatalog, einen Modenamen und wird von ihrem Papa ins Bild getragen, der, ganz Profi, mit dem bemitleidenswerten und völlig unentzückenden Kind geübt hat, wie man möglichst entzückend "Mia" und ( nach seiner Aufforderung "Weiter!" ) "Fia" ( sie ist Vier ) in eine Kamera sagt. Und er ist sich auch nicht zu schade, mitzuteilen, wie die Familie heißt, wo sie wohnt ( damit auch externe Produzenten für den Plattenvertrag das leicht rausfinden können oder was ? ) und was seine Tochter für ein Talent hat. Schafft er sogar in einem ganzen Satz ( hat er vermutlich genau so lange wie seine Tochter geübt )
"Das Talent ist: sie kann singen!"...Ah...öhm...ja... (Schlag' doch noch mal im Duden, das ist ein Buch, ein Buch ist sowas wie...ach lassen wir das, google doch' einfach mal "Talent"...Papa von Mia! Übrigens finde ich dein Hemd mit den tollen Tribals am Arm sehr geil...)
Ein paar Minuten später stehe Mia mit einem Mikro, das ungefähr so groß ist wie sie selbst auf der Bühne, vor der Jury und dem Publikum. Im Hintergrund die Eltern, mit Tränen in den Augen. Und nein, nicht, wie es realistischerweise zu erwarten wäre, weil sie wissen, was jetzt gleich kommt. Mias Mama, Kategorie...hm... ich tippe mal auf "Aushilfe im Sonnenstudio" ist auch gekommen. Angetan fiebert sie mit ihrem talentierten Kind mit. Aber schon klar, wenn man's selbst zu nichts gebracht hat im Leben, dann hat man wenigstens "so ein niedliches Kind...ganz intelligent, wird bestimmt mal Ärztin..."
Klar, alle Ärztinnen, die ich kenne haben Mütter vomTyp "Ich habe an jedem Finger einen silbernen Glitzerring und gemachte Nägel".
Aber all das war bei der Frontzahnkaries unseres Talents ja beinahe zu erwarten ( Wie übel, dass sich solche Klischees dann am Ende auch immer wieder erfüllen ). Wer muss schon auf die Ernährung achten oder mal zum Zahnarzt, wenn er doch Talent hat für die Bretter, die die Welt bedeuten? Und 35 Euro für gemachte Nägel sind ja auch deutlich besser angelegt.
Mia, Schätzchen, tut mir leid, wenn ich deinen Eltern, die sich für nichts zu schade ( und ich würde jetzt wirklich gerne schreiben: dafür aber für vieles zu dumm ) sind , da eine Illusion rauben muss...
Für Implantate musst Du länger singen als eine RTL-Karriere im günstigsten Fall anhält...
( Daniel? Hey, Daniel...hast Du eigentlich die Spülmaschine heute schon ausgeräumt? )
Egal...Mia singt schon mal...für den Zahnarzt und für alle Ohren bis auf die vier der angetanen Eltern grausam.
Mag' ja sein, dass die Eltern vom vielen Drill schon abgehärtet sind und das Grauen nicht mehr hören. Aber offenbar klappt es auch mit dem Sehen nicht mehr so berauschend...Wieso um alles in der Welt sehen sie denn sonst nicht, das dieses Kind vermutlich noch talentfreier als alle anderen Gören auf dem Spielplatz eine angepasste ( "Du musst doch nicht um deine Mia weinen" ) Version von Heintjes "Mama" plärrt und auch sonst nichts besonderes ist. Sie ist nicht mal besonders hübsch ( Woher soll sie das bei diesen Eltern auch bitteschön sein ? Lässt sich mit Sicherheit auch auf die Intelligenz ausweiten ) und die Zähne, na ja, da bin ich echt empfindlich.
Und wir beobachten einmal wieder dieses Phänomen: Mein Kind ist super...wieso? Na weil es meines ist. ( Tolle Erklärung ! )
Tendenziell neigt man wohl dazu, sich selbst und seinen Genpool deutlich zu überschätzen. Denn wieso um alles in der Welt denkt man sonst schon bei der Namensgebung darüber nach, wie sich genau dieser "besondere" Name ( für das so besondere Kind ) als Arzt, Anwalt oder Vorstandsvorsitzender macht ? ( Liebe Mütter, es gibt Statistiken, die besagen, dass weit über 75% aller Ärzte schlicht Kinder von Ärzten sind und sich das in den Führungsetagen bezüglich der Herkunft und des familiären Backgrounds ganz genau so verhält. )
Und ein "Ich hoffe manchmal echt, dass er sich grade nur dumm stellt, sonst hat er spätestens in der zweiten Klasse ein echtes Problem" habe ich bisher nur von...ihr ahnt es... Ärzten gehört...drängt sich also die Frage auf, ob sich das Verklären der Kinder indirekt proportional zur (Aus-)Bildung der Eltern verhält...könnte was dran sein...Aber ganz gleich was auch immer dran ist...ein bisschen Realismus hat noch niemandem geschadet...und manchmal, da tut die Realität eben weh...im Fall von Mia in meinen Ohren...
Dankeschön !
Ja ja, wenn ich nicht ich wäre, dann hätte ich gerne meine Probleme...
Das sind im Moment nämlich solch tiefschürfenden Fragen wie
"Schwarz oder Braun?"
"Sasha oder doch Evie?"
"Wenn nicht Evie, woher dannalternativ eine schwarze Spy?"
( die solche einen schlechten Wiederverkaufswert hat, dass ich die ganz bestimmt niemals neu kaufen werde...)
"Was ist eigentlich mit der rumänischen Jüdin?"
( Das ist ein Insider, damit mir niemand auf Ebay dieses Schätzchen am Ende vor der Nase wegschnappt...),
"Soll ich wirklich fast 500 € für einen Schal ausgeben?"
( Da fällt mir grade mal auf, dass ich wirklich, wirklich vergessen haben, wieviel ich im letzten Herbst für den Ringelschal von Chloé ausgegeben habe...und wo ist der eigentlich ? )
"Wieso bin ich ein bisschen von Berlin genervt?"
"Was soll ich in Berlin ( genervt ) bloss anziehen?"
"Gibt es eigentlich auch Geschäfte, die abends ihre Auslage nicht abräumen ?"
"Wieso gibt es nirgendwo einen schwarzen Strickmantel?"
( Und nein, ich habe weder Zeit noch Lust, mir einen zu stricken, nur damit dann endlich einer bei Zara auftaucht...das hatten wir, mir der kleinen Ausnahme, dass er von Chloé auftauchte, nämlich schon mal im letzten Jahr )
und
"Sitze ich nächstes Jahr beim U2 - Konzert für die 45 Kröten tatsächlich irgendwo hinter einer Box?"
Ich habe ein bisschen Mitleid mit mir...muss ich mal sagen...allerdings eher, weil ich mich durchs momentan viehisch frühe Aufstehen an meine Schulzeit zurück erinnert fühle...Ansonsten geht's mir aber gut, danke der Nachfrage...ich gehöre ja zur aussterbenden Kategorie "Ich liebe meinen Job"
Warum das so ist?
Keine Ahnung...mich macht's glücklich...
Wenn ich Antworten auf den Rest der Fragen gefunden habe, bin ich wieder da...
Seit langem mal wieder ...von H&M...
Eine Zeit lang war ich ja wirklich genervt davon und kaum noch dort, irgendwie finde ich den Sommer dort immer völlig scheiße und den Herbst und Winter toll, aber neulich war ich dann mal wieder zusammen mit meinem herzallerliebsten Ehemann dort und, da ich mich modisch ab und an ja auf Abwegen höherer Preisspanne befinde, war ich mehr als überrascht, wie viel Klamotten man dort am Ende doch für wenig Geld bekommt. ( Wenig ist natürlich immer relativ...ich weiß..ich kam mit meinem "Echt? So viel für so wenig!" an der Kasse auch nicht ganz so groß raus...jetzt wissen wir auch, wieso mein lieber Ehemann nicht gerne mit mir shoppen geht....;)...aber ein Kleid, ein langer Cardigan, zwei Schals, zwei Blusen und ein bisschen Kleinkram im Sinne von Strumpfhosen & Co. für nicht mal 150 € da ist das Geld doch echt noch was wert...)
Und, wie kann es anders sein...noch immer funktioniert der alte Trick: teure Accessoires machen mehr her als ein teurer Pullover...und, ganz ganz wichtig, als eine teure Jeans...Wer 200€ für eine Jeans und nicht mehr für eine Handtasche ausgibt, der hat, wie ich finde, das Prinzip nicht verstanden...;)
Hier mal ein Outfit...an mir als dem lebenden, kopflosen Modell...das, nicht ganz so kopflos, an diesem Tag brav sein Kreuzchen in einer Wahlkabine gemacht hat...
Ohne Accessoires für rund 85 €.
1.) Cardigan ( H&M )
2.) Bluse ( H&M )
3.) Schal ( H&M )
4.) Sonnenbrille ( Dior )
5.) Jeans ( H&M, noch billiger bei der 10 € Rabatt-Aktion...)
6.) Handtasche ( Chloé )
7.) Pumps ( Chloé )und morgen ( oder irgendwann die Tage...) zeige ich euch das grüne Kleid und die Freunde der Python-Paraty...das hat dann allerdings eher weniger mit Budget-Chic zu tun...;)
hatte ich heute...und dazu gehört...jawohl...Blitzlichtgewitter !
Aber ihr müsst zugeben...auf einem( gegoogelten) Arbeitsweg von 600 Metern in der 30er-Zone mit mindestens 50 Km/h geblitzt zu werden, das muss man erstmal schaffen. ( Und nein, jetzt bitte keine Diskussion darüber, daß ihr natürlich alle zu Fuß gehen oder mit dem Rad fahren würdet. Ich würde das nicht. ich würd' auch 200 Meter fahren. Und wenn da ein Blitzer wäre, dann würden sie mich vermutlich auch blitzen...eigentlich können sie direkt zum Fototermin bei mir vorbeikommen, wenn man drüber nachdenkt ! )
Allerdings ist es so absurd, daß es schon wieder cool ist...da hilft dann wohl nur noch Selbstironie... Sehr cool ist auch, daß ich gestern "Sasha" aus der "Petal to the Metal"-Serie persönlich kennen lernen durfte und seit ich sie an meiner Seite hängen hatte, bin ich, obwohl ich für Umhängetaschen ja eigentlich nicht allzu viel übrig habe, ziemlich angetan. Ernsthaft, live finde ich sie noch hübscher als auf den Bildern...mag sein, daß es am Outfit lag, das ich gestern getragen habe auf unserem Bummel durch die Stadt, das dann ja eher mal "very casual" war, aber da passte sie wirklich gut...oder? ( Ich hatte eigentlich die Python-Betty dabei )

1.) Schal ( H&M)
2.) Sonnenbrille ( Marc Jacobs)
3.) Longcardigan ( H&M)
4.)Minikleid/Tunika (H&M)
5.) Sasha ( Marc by Marc Jacobs)
6.) Boyfriend Jeans (H&M)
7.) Boots ( Fiorentini & Baker )
und ich, ich bin ihr verfallen...wie das eben immer so ist...schade nur, daß sie keine Evie hatten und daß man den Schulterriemen nicht wirklich kürzen kann...ich werde noch mal in mich gehen...
Mal abwarten, wann das Vögelchen hier landen wird...und wieviel Geld mich das andere Vögelchen aus dem Starenkasten ( nein, zu meiner Ehrenrettung, es war kein fest installierter Blitzer sondern ein mobiler...) kostet...ich hoffe nur, ich kann meinen Führerschein wenigstens behalten...
Tja, lieber Marc, ich könnte mich jetzt ja auch über Deine Tattoos auslassen, aber ich tue es lieber über einen Teil deiner neuen MbMJ-Taschenkollektion.
Einziger Kritikpunkt: der Name ist ziemlich bescheuert und auch nur bedingt sinnvoll, denn irgendwie sehe ich nirgendwo Blütenblätter auf deiner neu in die Läden ( die es natürlich mal wieder nirgendwo in meiner Nähe gibt ) gekommenen Serie. Nein, da ist nur ein Vögelchen, zu dem Dich wohl Picasso inspiriert hat.
Sind wir doch mal ehrlich, Baby, ist ja nun auch nicht so neu, daß Du Dich gerne mal überall bedienst, aber das sei Dir, vor allem diese Saison, zugestanden, nachdem Prada Dir für diesen Winter so dreist dein Pushlock geklaut hat.
ich stelle mir also einfach vor, wie Du in Deinem Atelier rumhängst und "such a pretty, pretty little bird...so cute...oh my God"...kreierst und finde diesen Teil deiner neuen Marc by Marc Jacobs Kollektion überaus gelungen.
Natürlich kann man mir da Vorbehalte unterstellen, denn ich finde Dich, egal wie viel Du klaust und wie sehr Du zur Transe verkommst, seit Du mit diesem schmierigen, südamerikanischen Gruselmacho rumblütenblattes ( wer versteht dieses Witz? Man muß zugegebenermaßen ein bisschen um die Ecke denken ) einfach unglaublich cool und auch wenn Du manchmal ein bisschen daneben liegst, Du bist der Beste für mich.
Ein wahrer Künstler, der Highheels machen kann, in denen man einen ganzen Abend, kilometerweit ( 2,4 um genau zu sein, ich habe das gegoogelt , von unserem Hotel bis zum Rimini ) bequem durch Zürich laufen kann und so eine Stadt und ihr Kopfsteinpflaster, ihre Holzstege, die zum Männerbad führen und das Industriegelände hassen lernt. Und, weil man diese Schuhe über alles liebt, einen Krach mit dem, zum Glück ( wobei, nein, Glück ist das eigentlich nicht ) nur diesbezüglich ignoranten, Ehemann dafür riskiert. ( Hallo lieber Ehemann, Du könntest mir endlich mal diese Schuhe noch mal neu kaufen oder es zumindest versuchen, es gibt sie sowieso nirgendwo mehr, es wäre also nur Formsache und schließlich war es Dein Freund, wegen dem ich sie, o.k., ich geb's zu, es war nur beinahe, ruiniert habe! )
Aber zurück zu Dir, Marc...Die neuen Taschen hast Du auf die Namen Mevie und Natasha ( -> Resort ) und Evie, Sasha und Sookie getauft. Dazu eine Tote exklusiv für Bloomingdales kreiert ( die mir aber nicht so gut gefällt, weswegen ich sie hier nicht abbilde, ich bin kein Tote-Fan, werde ich wohl auch nie werden ), eine Flap Pouchette, eine Clutch und eine Zip Clutch ( was bei Dir ja schon immer ein überdimensionaler Geldbeutel war...), vielleicht ein paar mehr, aber im Großen und Ganzen dürfte es das gewesen sein. Farblich kommt der Winter in Blau, Rost, Braun und Schwarz daher, die hellen Sachen sind noch aus der Resort.
Preislich in den USA sehr überschaubar, in Europa hat man, wie es scheint, mal dreist den Dollarpreis übernommen und das Eurozeichen davor gesetzt...auch 'ne Idee.
Evie in Schwarz wird ( drehen wir mal das Köpfchen und stellen fest, daß die Python-Schuhe verschwunden sind, wo sind sie bloß hin...;)...) für mich dann aber wohl trotzdem ein ( November-)Import werden, denn ich bin ziemlich von ihr angetan und sie ist, wie ich finde, eine ziemlich gute Alternative zu einer schwarzen Fendi Spy, die ja schon länger auf der ewigen Wunschliste steht...



In diesem Sinne...gut gemacht...